Sommerfest 2018

„Beach-Party“ auf dem Schulhof

Bei bestem Wetter fand auch in diesem Jahr der Schuljahresabschluss 2017/18 in Form des Sommerfests auf dem Schulhof statt. Traditionell beendet das Sommerfest nicht nur das Schuljahr, sondern schließt auch die „Aktion Tagwerk – die Tag für Afrika“ ab, bei der Schülerinnen und Schüler des Rats‘ mit Aushilfstätigkeiten  Geld verdienen, das anschließend dem Partnerschaftsprojekt Benin zur Verfügung gestellt wird. Die Erlöse der „Aktion Tagwerk“ und weitere Spenden für das Afrika-Hilfsprojekt konnten beim Sommerfest abgegeben werden.
Auch in diesem Jahr sorgte die SV mit einigen Attraktionen für die Unterhaltung der Schülerinnen und Schüler. Neben einer Palmen-Hüpfburg, die vor allem bei den Kleineren großen Anklang fand, wartete das Fest mit einem Menschenkicker auf. Hier versuchen jeweils fünf Spieler innerhalb eines aufblasbaren Spielfelds den Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Die bei einem Tischkicker obligatorischen Kickerstangen werden durch ein Seil mit Schlaufen ersetzt, durch die die Spieler ihre Hände stecken müssen. Die Bewegung wird also einschränkt, sodass die Herausforderung darin besteht, sich möglichst gut mit seinen Mitspielen zu koordinieren.
Auch ein Limbo-Wettbewerb und ein Schwebebalken gehörten zu den sportlichen Attraktionen. Neben den für eine Beach-Party obligatorischen (alkoholfreien) Cocktails und Kaltgetränken bot die SV zudem Zuckerwatte, Crêpes, sowie Bratwurst und Burger vom neuen SV-Grill an. Den Höhepunkt des Festes bildete wie im Jahr zuvor eine Talentshow. Hier zeigten die Schülerinnen an der Gitarre, am Klavier, tanzend und singend ihr Können. Besonders interessant war auch die Vorführung einer Ballschuss-Maschine, die die Schülerinnen Anna-Lena Tebrügge aus der Untertertia und Schwester Leonie Tebrügge aus der Sexta für den deutschen Physikwettbewerb "freestlye-physics" der Universität Duisburg konzipiert hatten. Der „Kickerautomat" beförderte mit enormer Geschwindigkeit Bälle über ein Hindernis in ein kleines Holztor. 36 Treffer konnten in zwei Minuten erzielt werden, womit auch der Rekord der besten Maschine im Bundeswettbewerb eingeholt wurde.

 

huepfburg     menschenkicker

                             

talentwettbewerb         musik

M. Karmann, Juli 2018

 

Ratschülerinnen beim "freestyle-physics" Wettbewerb

Beim größten deutschen Physikwettbewerb "freestlye-physics" der Universität Duisburg haben in diesem Jahr zwei Schülerinnen des Ratsgymnasiums teilgenommen.

In der Kategorie Freistoßautomat musste ein Tennisball über eine Mauer in ein Tor geschossen werden. Die Schwestern Anna-Lena Tebrügge UIIId und Leonie Tebrügge VIc konstruierten einen "Kickerautomat", der es durchaus mit den anderen 50 Automaten im Wettbewerb aufnehmen konnte. Mit 28 Treffern innerhalb von zwei Minuten lagen die beiden auf den vorderen Plätzen und konnten ihr Trainingsergebnis nochmals verbessern.

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Die Jury war beeindruckt von der Treffergenauigkeit und der Gestaltung des Kickerautomaten. Auch wenn es insgesamt nicht einen Podestplatz gereicht hat, haben die beiden ein tolles Ergebnis erzielt.

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Der "Kickerautomat" wurde beim Sommerfest am Donnerstag 12.07.2018 vorgeführt und es konnten 36 Treffer in zwei Minuten erzielt werden, womit auch der Rekord der besten Maschine im Bundeswettbewerb eingeholt wurde.

Ein Ehemaliger berichtet über die Arbeit am Europäischen Gerichtshof

Den Schülerinnen und Schülern so etwas Abstraktes und Entferntes wie die Europäische Union und deren Institutionen und Aufgaben näher zu bringen, ist im Unterricht nicht immer einfach. Eine abwechslungsreiche Ergänzung bildete da der Besuch des ehemaligen Ratsgymnasiasten Joachim Holwe am 04. Mai 2018. Der studierte Jurist, der selbst im Jahr 1983 sein Abitur an der Schule ablegte und in Freiburg. München und Bordeaux studierte, arbeitet heute als Übersetzer am Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg. Klar, dass es kaum einen besseren Experten für diese Institution geben kann. Ganz nebenbei erhielten die Schülerinnen und Schüler so einen guten Einblick in einen möglichen späteren Arbeitsbereich. Holwes Besuch erfolgte im Rahmen des EU-Programms „Back to school“, welches den Mitarbeitern der Institutionen der EU Zeit zur Verfügung stellt, um an ihren ehemaligen Schulen die EU und ihre Arbeit vorzustellen. Mit Frau Wegener-Mürbe und Herrn Graeser stieß er hier sogar noch auf zwei bekannte Lehrer aus seiner eigenen Schulzeit. Beteiligt waren neben zwei Politikklassen der Unter- und Obertertia auch zwei Französischklassen, da Holwe vor allem für französische Übersetzungen juristischer Texte zuständig ist. Mit einer informativen und unterhaltsamen Präsentation erklärte der Ehemalige den Schülern nicht nur den Unterschied zwischen Europäischer Union und Europarat sowie Europäischem Gerichtshof und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, sondern erläuterte die Tätigkeit des EuGH auch anhand eines Streits über die Markenrechte am Titel des – bei allen Schülerinnen und Schülern bekannten – Kinofilms „Fack ju Göthe“ nebst zugehörigem Urteil. Natürlich wurde auch geklärt, was ein Übersetzer überhaupt so macht und was ihn von einem Dolmetscher unterscheidet. Zum Abschluss gab es dann für die Französischklassen ein Quiz. Holwes Interesse an der französischen Sprache wurde schon zu Schulzeiten am Rats geweckt. Besonders blieb Joachim Holwe der ehemalige Französischlehrer des Leistungskurses Dr. Ewald in Erinnerung, der laut Holwe ein klein wenig den Ruf des Bohemien und Kaffeehausgängers, hatte, womit er einen durchaus sympathischen Teil der französischen Kultur repräsentierte und dadurch gewährleistete, dass das Erlernen der französischen Sprache, die heute eines der wichtigsten Werkzeuge des Übersetzers ist, weiter Spaß machte. „Man kann die Sprachen also definitiv brauchen, um später beruflich  interessante Sachen zu machen – auch wenn die Note nicht immer eine 2 ist“, gab Holwe auch den Schülerinnen und Schülern schmunzelnd mit auf den Weg.

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Michael Karmann, 11.05.18

Oberseelauf 2018

Engagierte Läuferinnen und Läufer errangen beim diesjährigen Oberseelauf am 4. Mai gute, sehr gute und unvergesslich gute Plätze auf der 2,8 km langen Strecke um den See.
Clemens Erdmann konnte seinen eigenen Streckenrekord von 2017 von 8:06 Minuten unterbieten und erreichte mit 7:53 min. einen neuen Streckenrekord. Ein Rekord, der nach Aussage seines Trainers sicher noch längere Zeit Geltung behält. Wir sollten auch bei den deutschen Meisterschaften auf ihn achten.
Weitere gute Ergebnisse errangen in der Altersklasse M 17 die Läufer Tim Kröger mit 9:28 (6. Platz) und Elias Denzel-Lantada mit 9:54min. (8. Platz).
Die Mädchen der Altersklasse W 13 errangen in der Mannschaft den 1. Platz mit 37:37 Minuten. Hierbei war Maya Sohrmann schnellste Läuferin ihres Jahrgangs mit 11:24 Minuten und bekam auch den 1. Platz in der Einzelwertung.
In der Altersgruppe W 14 erreichte Ellen Kröger einen 3. Platz mit 12: 08 min.
Herzlichen Glückwunsch an das ganze Team!

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I. Echterhoff, Mai 2018