Tradition und Moderne

Tradition und Moderne

  • Ob Caesar oder Roboter - vielfältige Schwerpunktsetzungen werden an unserer Schule ermöglicht
  • Alte und Neue Sprachen (Doppelsprachenprofil), Mathematik und Naturwissenschaften, ...

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Individuelle Förderung

Individuelle Förderung

  • Vielfältige Förderangebote zur Unterstützung und zur inhaltlichen Anreicherung
  • Umfangreiches Angebot von Projekten, Arbeitsgemeinschaften und Wettbewerbsteilnahmen
  • Freies Arbeiten in unserem Lernzentrum "Forum"

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Begegnungen und Austauschprogramme

Begegnungen und Austauschprogramme

  • Partnerschaftliches Engagement beim Aufbau der Bethleem Schule in Benin (Westafrika)
  • Jährliche Austauschprogramme mit England, Frankreich und Russland
  • Intensiv vorbereitete Studienfahrten (z.B. nach Griechenland, Italien und England)
  • Religiöse Studientage in Weimar und Buchenwald

Kunst – Musik – Theater

Kunst – Musik – Theater

  • Jahrgangsübergreifende Theaterarbeit
  • Vielfältige Musikgruppen (Orchester, Bigband, Chöre, Flötenensemble, Band) - mittwochs nach der 6. Stunde
  • Intensive Zusammenarbeit mit den benachbarten Museen im Unterricht (Kunsthalle und Museum am Waldhof)

Langeoog

Langeoog

  • Klassenfahrt "nach Hause" - Leben und Lernen im eigenen Schullandheim
  • Drei Aufenthalte in den ersten vier Schuljahren fördern eine gute Klassengemeinschaft
  • Raum und Zeit für die Gestaltung von Projekten und die Entwicklung von Teamfähigkeit

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Flexibel am Nachmittag

Flexibel am Nachmittag

  • Unterrichtsfreie Nachmittage in der Sek. I - unter G9 ohne Samstagsunterricht.
  • Eine Über-Mittag-Betreuung (Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, pädagogische Angebote) ist tageweise buchbar.
  • Im Anschluss an den Unterricht sind vielfältige AG- und Förderangebote wählbar.
  • Unser Lernzentrum "Forum" kann von 13-15 Uhr genutzt werden.

Tradition und Moderne

Tradition und Moderne

  • Ob Caesar oder Roboter - vielfältige Schwerpunktsetzungen werden an unserer Schule ermöglicht
  • Alte und Neue Sprachen (Doppelsprachenprofil), Mathematik und Naturwissenschaften, ...

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Individuelle Förderung

Individuelle Förderung

  • Vielfältige Förderangebote zur Unterstützung und zur inhaltlichen Anreicherung
  • Umfangreiches Angebot von Projekten, Arbeitsgemeinschaften und Wettbewerbsteilnahmen
  • Freies Arbeiten in unserem Lernzentrum "Forum"

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Begegnungen und Austauschprogramme

Begegnungen und Austauschprogramme

  • Partnerschaftliches Engagement beim Aufbau der Bethleem Schule in Benin (Westafrika)
  • Jährliche Austauschprogramme mit England, Frankreich und Russland
  • Intensiv vorbereitete Studienfahrten (z.B. nach Griechenland, Italien und England)
  • Religiöse Studientage in Weimar und Buchenwald

Kunst – Musik – Theater

Kunst – Musik – Theater

  • Jahrgangsübergreifende Theaterarbeit
  • Vielfältige Musikgruppen (Orchester, Bigband, Chöre, Flötenensemble, Band) - mittwochs nach der 6. Stunde
  • Intensive Zusammenarbeit mit den benachbarten Museen im Unterricht (Kunsthalle und Museum am Waldhof)

Langeoog

Langeoog

  • Klassenfahrt "nach Hause" - Leben und Lernen im eigenen Schullandheim
  • Drei Aufenthalte in den ersten vier Schuljahren fördern eine gute Klassengemeinschaft
  • Raum und Zeit für die Gestaltung von Projekten und die Entwicklung von Teamfähigkeit

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Flexibel am Nachmittag

Flexibel am Nachmittag

  • Unterrichtsfreie Nachmittage in der Sek. I - unter G9 ohne Samstagsunterricht.
  • Eine Über-Mittag-Betreuung (Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, pädagogische Angebote) ist tageweise buchbar.
  • Im Anschluss an den Unterricht sind vielfältige AG- und Förderangebote wählbar.
  • Unser Lernzentrum "Forum" kann von 13-15 Uhr genutzt werden.

Unterstützung bei Mobbing

 

Mobbing in der Schule 1000x500

„Jeder hat das Recht, ohne Angst in die Schule gehen zu können!“

 

Hast du schon über einen längeren Zeitraum Ärger? Man lacht ständig über dich und stellt dich bloß? Man behandelt dich wie Luft, wenn du den Raum betrittst? Oder verbreitet jemand Gerüchte oder Lügen über dich? Du hast deswegen schon kaum mehr Lust in die Schule zu kommen?

Dann hast du die Möglichkeit das zu beenden. Melde dich entweder bei der Klassenleitung oder hier. Alles, was du zu erzählen hast, wird vertrauensvoll behandelt.

Informationen für Eltern befinden sich hier.

Konfliktlösung am Rats: Informationen für die Eltern

 

Die Arbeit der StreitschlichterInnen

Die Ausbildung zu StreitschlichterInnen ist ein Angebot an interessierte Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs. Die Ausbildung startet im 2. Halbjahr Klasse 8 mit einem dreitägigen Kompaktseminar unter Leitung eines/r Diplompädagogen/in unterstützt von zwei LehrerInnen, die auch die konkrete Arbeit der StreitschlichterInnen an der Schule organisieren und begleiten. Die weitere Qualifizierung wird im schulischen Rahmen und an außerschulischen Lernorten fortgesetzt. In Klasse 9 bieten die SchlichterInnen bei Streitfällen in Zweierteams Schlichtungsgespräche an.

Ablauf und Ziel einer Streitschlichtung

streitschlichter02Die am Streitfall Beteiligten suchen freiwillig das Gespräch mit den StreitschlichterInnen und machen mit zwei von ihnen einen Termin aus. Das Gespräch findet zeitnah statt und folgt dabei festen Regeln. Ziel der Streitschlichtung ist es, eine Lösung zu finden, mit der sich beide Parteien einverstanden erklären. Auch ein weiteres Treffen ist nach Wunsch möglich. Diese Art der „Konfliktlösung auf Augenhöhe“ arbeitet bewusst ohne das Eingreifen von Lehrpersonen.


Die StreitschlichterInnen werden ausschließlich von ihren Ausbildungslehrern regelmäßig betreut, beraten und weitergebildet, ohne dass das Prinzip der Vertraulichkeit dabei verletzt wird.

 

Warum gibt es die Streitschlichtung an unserer Schule?

Die Streitschlichtung ist ein wichtiger Baustein des sozialen Lernens an unserer Schule. Schülerinnen und Schüler lernen die Möglichkeit der Mediation als Mittel der Konfliktlösung für sich zu nutzen und dabei ihren Standpunkt zu behaupten, sich in andere Sichtweisen hineinzuversetzen und bei Konflikten lösungsorientiert zu denken.


StreitschlichterInnen zeigen in besonderem Maße Verantwortung für das soziale Miteinander an unserer Schule. Sie lernen wichtige Methoden und Möglichkeiten der Gesprächsführung bei Konflikten kennen, üben sich im Vermitteln und beim Finden einer gemeinsamen Lösung, werden angehalten, über soziale Beziehungen nachzudenken und sich in andere hineinzuversetzen. Dies trägt zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung bei.

Sollten Sie weitere Informationen wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

 

Die Arbeit der Medienscoutsmedienscout

 

Warum gibt es die Medienscouts an unserer Schule?

 Sollten Sie weitere Informationen wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

 

Die Arbeit des Mobbing-Intervention-Teams


Am Ratsgymnasium arbeiten wir nach dem aus England stammenden Handlungs- und Interventionsansatz No-Blame-Approach. Dieser lösungsorientierte Ansatz versucht Mobbing unter SchülerInnen schnell zu stoppen bzw. frühzeitig zu unterbinden. Er verzichtet trotz der schwerwiegenden Problematik auf Sanktionen und Schuldzuweisungen (No-Blame). Der lösungsorientierte Blick in die Zukunft erweist sich dabei als enorm erfolgreich, da eine größere Gruppe in die Lösung des Mobbingvorfalls einbezogen wird. Denn Mobbing hält sich vor allem dadurch, dass die oft kleine Gruppe der Akteure durch Mitläufer und eine schweigende Mehrheit nicht gestoppt wird.
Da das Ungleichgewicht an „Macht“ zwischen Akteuren und Betroffenen oft groß – aus Sicht des Betroffenen oft zu groß – ist, werden diese nicht wie bei einer Streitschlichtung in einer direkten Gegenüberstellung miteinander konfrontiert. Vielmehr werden in verschiedenen Gesprächskonstellationen Lösungen mit Betroffenen, Unterstützern, Akteuren und Mitläufern erarbeitet.
In den meisten bisher behandelten Fällen hat sich die Situation des/der Betroffenen nach der Intervention deutlich verbessert. Oft gibt es auch im Anschluss konkrete Hinweise, woran noch gearbeitet werden muss.

 

Was ist Mobbing?


„Ein Schüler oder eine Schülerin ist Gewalt ausgesetzt oder wird gemobbt, wenn er oder sie wiederholt und über eine längere Zeit den negativen Handlungen eines oder mehrerer anderer Schüler oder Schülerinnen ausgesetzt ist.“ Olweus, 1991

Mobbing ist ein System verschiedener Gruppen mit unterschiedlichen Rollen: Meist steht ein/eine Betroffene/r wenigen Akteuren, aber einer größeren Gruppe an Mitläufern und einer besonders großen Gruppe von Mitschülern, die zu- bzw. wegschauen, gegenüber. Diejenigen, die wegschauen, trauen sich oft nicht, ihre Meinung offen zu sagen, da sie ebenfalls Anfeindungen befürchten.

 

Warum gibt es ein Mobbing-Interventions-Team an unserer Schule?

Wir sind überzeugt, dass die generelle Einstellung der Lehrpersonen gegenüber Gewalt in Form von Mobbing, wie auch ihr konkretes Verhalten in einer entsprechenden Situation von großer Bedeutung für das Ausmaß derartiger Fälle an einer Schule sind. Daher werden von unserem Team pro Schuljahr ca. 6 - 8 Fälle bearbeitet, wobei unwichtig ist, ob Mobbing im eigentlichen Sinne vorliegt, sondern vielmehr ob einem/r Betroffenen geholfen werden kann. Durch dieses präventive Vorgehen haben wir eine hohe Erfolgsquote unserer Interventionen, d.h. eine spürbare Verbesserung des/r Betroffenen nach den ersten zwei Wochen.

Sollten Sie weitere Informationen wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Ausbildung zum Streitschlichter / zur Streitschlichterin am Ratsgymnasium

 

Ausbildung Streitschlichter 1Ausbildung Streitschlichter 3

 

Du möchtest Streitschlichter/ Streitschlichterin an unserer Schulewerden?

Wenn du in der Untertertia (Klasse 8) bist, kannst du dich um die Ausbildung als Streitschlichter oder Streitschlichterin an unserer Schule bewerben.

Die Ausbildung umfasst ein dreitägiges Kompaktseminar in der zweiten Hälfte des Schuljahres Klasse 8 und fünf zweistündige Vertiefungsveranstaltungen in Klasse 9. Parallel zur Ausbildung werden ab Klasse 9 Streitschlichtungen übernommen.
Wer Lust hat, kann sich bis zum Ende seiner Schullaufbahn als StreitschlichterIn engagieren. In der Regel endet dein Engagement mit dem Ende von Klasse 9.

Ausbildung Streitschlichter 4

Ausbildung Streitschlichter 2

 

Häufig gestellte Fragen:

  • Wann und wo kann ich mich bewerben?

Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres Klasse 8 kommen die AusbildungslehrerInnen in eure Klassen und informieren euch über Inhalt und Ziele der Ausbildung. Hier könnt ihr auch eure Fragen stellen. Innerhalb einer bekannt gegebenen Frist können sich anschließend alle Interessierten bewerben.

  • Wer wählt aus und was sind die Auswahlkriterien?

In der Regel werden 6 bis 10 StreitschlichterInnen pro Jahrgang ausgebildet. Sollten mehr Bewerbungen vorliegen, findet eine Auswahl durch die AusbildungslehrerInnen in Absprache mit der jeweiligen Klassenleitung statt.

Du solltest
- Interesse an Gesprächen mit Menschen haben
- Interesse an der Suche nach tragfähigen Lösungen für zwischenmenschliche Konflikten haben
- kommunikationsfähig und zuverlässig sein
- dich gut organisieren können
- die Abwesenheit vom Unterricht durch Eigeninitiative kompensieren können
- im Schuljahr Klasse 9 keinen Auslandsaufenthalt planen

  • Wie sieht die Ausbildung aus?

Die Ausbildung ist zweigeteilt. In Klasse 8 wird ein dreitägiges Kompaktseminar besucht, in Klasse 9 fünf Vertiefungsveranstaltungen. Der Besuch aller Veranstaltungen ist verbindlich.

Inhalte des Kompaktseminars
- Einführung in die Streitschlichtung
- Teambildung
- Einführung in nicht-sprachliche Gruppenprozesse

Inhalte der Vertiefungsveranstaltungen

- Rollenspiele zur Gesprächsführung
- Methodentraining: Konfliktlösung
- Nicht-sprachliche und verdeckte Kommunikation (in Kooperation mit dem Bellzett)
- Feedback zum Stand der Gesprächsführung und Streitschlichtung als Berufsfeld (in Kooperation mit dem Institut Consensus)
- Konfliktursachen I: Neue Medien → Zusatzausbildung: Medienscout
- Konfliktursachen II: Wut und Trauer (in Kooperation mit Sterntaler e.V.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So sind wir im Schulleben aktiv:

- Vorstellung bei den neuen Sextanern (Klasse 5) und vor dem Lehrerkollegium
- Vorstellung unserer Arbeit am Tag der offenen Tür
- Leitung einer Einheit am Projekttag Surfen mit SIN(N) für die Quinten (Klasse 6)
- Schlichtungsgespräche

 Aktuell Streitschlichter 19 20

Streitschlichter und Streitschlichterinnen 2019/20 während ihrer Ausbildung 

 

unescoschulenlogo

Das Ratsgymnasium Bielefeld ist Interessierte UNESCO-Projektschule.

UNESCO-Projektschulen setzen gemäß ihrer Leitlinien Schwerpunkte in den Bereichen Menschenrechtsbildung / Demokratieerziehung, Interkulturelles Lernen, Umwelterziehung, Globales Lernen und UNESCO-Welterbe-Erziehung.
Der Weg bis zur anerkannten UNESCO-Projektschule geht über mehrere Stufen. Das Ratsgymnasium befindet sich als Interessierte UNESCO-Projektschule am Anfang. Unseren ersten UNESCO-Projekttag haben wir 2014 durchgeführt , der nächste folgte im Juni 2016 unter dem Motto „Schau hin – Misch dich ein“.

unesco1Welterbe vor Ort – Natur und Kultur
Das Unesco-Welterbe ist fest im Schulprofil verankert. Nach drei Klassenfahrten ins Schullandheim auf Langeoog – verbunden mit der Erkundung des einzigartigen Weltnaturerbes Wattenmeer – erleben und reflektieren die Schüler Weltkulturerbe bei Studientagen in Weimar und Berlin sowie Studienfahrten nach Griechenland, Italien oder Großbritannien.




unesco2Menschenrechts- und Demokratieerziehung
Demokratie und Menschenrechte sind keine Selbstverständlichkeit. Diesen großen historischen Errungenschaften und ihren gegenwärtigen Herausforderungen wird besonders in den Fächern Latein, Griechisch, Geschichte und Politik sowie Religion und Philosophie nachgegangen. Im „Kleinen“ werden sie in Arbeitsgemeinschaften und Projekten wie Streitschlichter, Medienscouts und Modell-UN-Konferenzen auch aktiv umgesetzt.



unesco3Interkulturell – Schüleraustausch
Austauschprogramme mit unseren Partnerschulen in Abingdon (GB), Gap (F) und Nowgorod (RUS) sind fester Bestandteil unseres Schullebens. Leben in den Gastfamilien, gemeinsamer Unterricht und Unternehmungen fördern das gegenseitige Kennenlernen. So werden kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten vor Ort erlebt und europäische Freundschaften geschlossen.



unesco4Global – Projekt Benin
In der Partnerschaft zur Bethléem-Ecole in Tokan (Benin) und der zugehörigen Krankenstation in Womey erweitern die Ratsschüler durch persönliche Kontakte und Brieffreundschaften ihre Perspektive für Probleme und Chancen der Einen Welt. Mit alljährlichen Aktivitäten wie Aktion Tagwerk, Weihnachtsbasar und -päckchen für Benin übernehmen sie soziale Verantwortung auf globaler Ebene.





Unter dem Motto „UNESCO-Projekttag - Live erleben“ hat die Redaktion der Schülerzeitung konzentRATSion Berichte und Fotos vom Projekttag 2016 zusammengestellt.

UNESCO-Projekttag 2018


Screenshot Organigramm

Am 24.11.2016 wurde das Ratsgymnasium Bielefeld zur Mitarbeitenden UNESCO-Projektschule ernannt und ist damit Teil eines bundesweit ca. 200 Schulen umfassenden Netzwerks.

UNESCO-Projektschulen sind ein internationales Schulnetzwerk der UNESCO, das sich für eine Kultur des Friedens einsetzt. Dafür werden Schwerpunkte in unterschiedlichen Säulen gesetzt: Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung, interkulturelles Lernen und Zusammenleben in Vielfalt, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Global Citizenship, Freiheit und Chancen im digitalen Zeitalter, UNESCO-Welterbeerziehung.

 Was hat das Ratsgymnasium damit zu tun?

-        Globales Lernen - Projekt Benin

-        Interkulturelles Lernen

-        UNESCO-Welterbeerziehung

-        Bildung für nachhaltige Entwicklung

-        Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung

Mit der Auszeichnung als Mitarbeitende UNESCO-Projektschule ergibt sich für das Ratsgymnasium die Chance und Verpflichtung, in den nächsten Jahren diese Säulen zu vertiefen und zu erweitern auf dem Weg zur anerkannten UNESCO-Projektschule  im internationalen Schulnetzwerk von weltweit 10.000 Schulen für eine Kultur des Friedens.

 

Was hat das Ratsgymnasium damit zu tun?

Sehr viel, wie der dreijährige Prozess des Kennenlernens im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen auf Landesebene gezeigt hat: Nicht nur die bisher durchgeführten zwei UNESCO-Projekttage haben dies in aller Deutlichkeit gezeigt: 2014 unter dem Motto „Welterbe Erde - mach dich stark für VIELFALT!“ und zuletzt 2016 mit: „Schau hin! Misch dich ein“ (s. zu den Projekttagen die detaillierte Berichterstattung in den Mitteilungen. September 2016. S. 45-51).

Auch darüber hinaus hat die Analyse des Schulprofils und gelebten Schulalltags am Ratsgymnasium allen am Schulleben Beteiligten gezeigt, welch zahlreichen Überschneidungspunkte zu den Schwerpunkten der UNESCO existieren. In diesem Bewusstsein haben alle Schulgremien – Lehrerkonferenz, Schülervertretung, Schulpflegschaft sowie zuletzt die Schulkonferenz – im Laufe des Schuljahres 2015/16 einstimmt beschlossen, den Antrag an die Bundeskoordination der UNESCO-Projektschulen zu stellen, als Mitarbeitende UNESCO-Projektschule ins bundesweite Netzwerk aufgenommen zu werden.

Die feierliche Überreichung der Urkunde am 24.11.2016 hat diesen „Aufstieg“ von der interessierten zur Mitarbeitenden UNESCO-Projektschule besiegelt (vgl. die Beiträge im Westfalenblatt vom 25.11.2016 und in der Schülerzeitung).

In dieses Netzwerk möchte sich das Ratsgymnasium mit folgenden fünf Schwerpunkten einbringen:

Globales lernen – Projekt Beninunesco4

In der Partnerschaft zur Bethléem-Ecole in Tokan (Benin) und der zugehörigen Krankenstation in Womey erweitern die Ratsschüler durch persönliche Kontakte und Brieffreundschaften ihre Perspektive für Probleme und Chancen der „Einen Welt“. Im Sinne des Mottos der lokalen Agenda 21, „Global Denken - lokal handeln“, übernehmen sie alljährlich soziale Verantwortung auf globaler Ebene in der „Aktion Tagwerk“, dem „Weihnachtsbasar“ und der Versendung von Weihnachtspäckchen nach Benin. Begleitend setzen sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht mit Natur und Kultur, Wirtschaft und Bevölkerung auseinander.

Interkulturell – Schüleraustausch

unesco3Austauschprogramme mit unseren Partnerschulen in Abingdon (Großbritannien), Gap (Frankreich) und Nowgorod (Russland) sind fester Bestandteil unseres Schullebens. Leben in den Gastfamilien, gemeinsamer Unterricht und Unternehmungen wie Fahrten nach Oxford, Marseille und St. Petersburg fördern das gegenseitige Kennenlernen. So werden kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten vor Ort erlebt und europäische Freundschaften geschlossen.

Ein neues Terrain interkulturellen Lernens betritt das Ratsgymnasium seit Mai 2016 mit der Einführung einer internationalen Klasse. Mit Spendensammlungen und einem Sponsorenlauf bringt sich die Schülerschaft darüber hinaus aktiv in die Gestaltung des interkulturellen Miteinanders zwischen Bielefeldern und Neuankömmlingen ein.

Zuweilen vermittelt eine neusprachlich-geographische Studienfahrt nach Großbritannien (Q1) wie eng interkulturelles Lernen und UNESCO-Welterbeerziehung verzahnt sind.

UNESCO-Welterbeerziehung
Das UNESCO-Welterbe ist fest im Schulprofil verankert.unesco2

Die Vielfalt des Weltkulturerbes wird ebenso auf erdkundlichen Tagesexkursionen zur Zeche Zollverien (Jgst. 9) erschlossen wie auf den historisch-altsprachlichen Studienfahrten nach Griechenland und Italien (Q1). Dort setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Welterbestätten, etwa in Athen, Olympia und Delphi bzw. in Rom, Florenz und Pompeii auseinander. Eine historische Studienfahrt nach Berlin und Potsdam (Q2) rundet Erlebnis und Reflexion des UNESCO-Weltkulturerbes in der Sekundarstufe II ab.

Die Erkundung des einzigartigen Weltnaturerbes Wattenmeer in der Sekundarstufe I ist eng verbunden mit drei mehrwöchtigen Aufenthalten im Schullandheim auf Langeoog.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

unesco1Der von den Fächern Biologie und Erdkunde angeleitete Projektunterricht im Weltnaturerbe vermittelt den Schülern von der fünften Klasse an eine Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sinne der Vereinten Nationen. In Wattwanderungen, oder Kutterfahrten wird der schützenswerte Naturraum kennengelernt sowie in Ausflügen ins Dorf, Watt und in die Schutzgebiete Raumnutzungskonflikte im Spannungsfeld von Tourismus, lokaler Bevölkerung und Weltnaturerbe bewertet.

In der Q1 führt eine meeresbiologische Studienfahrt die Schülerinnen und Schüler etwa nach Italien oder Kroatien, wo sie die mediterrane Flora und Fauna in Schnorchengängeln erkunden und im Labor untersuchen.

Vor Ort in Bielefeld leiten unterschiedliche Projekte zur Verkehrserziehung im Laufe der gesamten Schulzeit zur nachhaltigen Mobilität an und gegeben einen Hinweise darauf, warum das Ratsgymnasium 2016 als „Gute gesunde Schule“ ausgezeichnet wurde.

Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung

Foto StreitschlichterDemokratie und Menschenrechte sind im menschlichen Miteinander keine Selbstverständlichkeit. Diesen großen historischen Errungenschaften und ihren gegenwärtigen Herausforderungen wird besonders in den Fächern Latein, Griechisch, Geschichte und Politik sowie Religion und Philosophie nachgegangen. Im „Kleinen“ werden sie in Arbeitsgemeinschaften und Projekten wie dem Lions Quest (Jgst. 5-7), den Streitschlichtern (Jgst. 8), Medienscouts (Jgst. 9) und Modell-UN-Konferenzen (Sek. II) auch aktiv umgesetzt. Im Sozialpraktikum begegnen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 hilfsbedürftigen Menschen und übernehmen einmal mehr Verantwortung im Sinne der UNESCO.

Mag 12.2016

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