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Patientinnen und Patienten des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) im Johannesstift erwartet in der Adventszeit eine besondere Ausstellung: Schülerinnen und Schüler des Bielefelder Ratsgymnasiums haben 25 Bilder von Engeln gestaltet, die im Krankenhaus an unterschiedlichen Orten und Stationen zu sehen sind.

Engel 1Dieser Engel der Ausstellung steht in der Adventszeit auf dem Altar der Kapelle im Johannesstift.

Dabei war die Fragestellung im Religionsunterricht: „Wer ist für mich ein Engel?“ Und darauf geben die 7-Klässler in ihren Arbeiten direkt ihre Antworten: Von der Mutter, der besten Freundin bis zu der Frau, die in der Bäckerei mit einigen Cents ausgeholfen hat. „Die Schüler haben erarbeitet, dass wir alle Engel füreinander sein können“, erklärt Lehrerin Romy Tenge.

In der Bibel lautet die zentrale Botschaft der Engel „Fürchtet Euch nicht!“ – und das gibt auch den Patientinnen und Patienten wichtigen Halt in der Zeit ihres Krankenhausaufenthalts.

Das adventliche Angebot, initiiert von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Krankenhaus-Seelsorge, umfasst für die Patientinnen und Patienten im Johannesstift außerdem Gottesdienste, Konzerte und ein Waffelcafé.

Engel 2Die Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums mit ihrer Lehrerin Romy Tenge und den Krankenhausseelsorgern Anke Wienhues, Sigrun Potthoff und Philipp Katzmann.

Pressemitteilung des Evangelischen Klinikums Bethel, 06.12.19

 

Engel 3

NW 17.12.19

Engel 4

 

Bereits zum vierten Mal fand in diesem Jahr vom 7. bis zum 9.10. am Ratsgymnasium für die Schüler der 9. Klassen das Native-Speaker Projekt statt, bei dem die Schüler in kleinen Gruppen ausschließlich mit englischsprachigen Muttersprachlern arbeiteten. Mit der Kombination aus interaktivem Sprachtraining und abwechslungs-reichen Projektarbeiten soll so die Begeisterung der Schüler für die Fremdsprache aktiv gefördert werden.
Die Projekttage sind in der Planung so angelegt, dass sie zeitgleich mit der jährlichen Schüleraustauschfahrt nach Abingdon/England stattfinden, an der in diesem Jahr 30 Neuntklässler teilnehmen konnten. Somit hatten auch in diesem Jahr alle Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangsstufe die Chance zu authentischer englischsprachiger Kommunikation im schulischen Rahmen.
Die fünf Muttersprachler von Interact English Linda, Rebecca, Holly, George und Greg schafften es, die Schüler in ihren Gruppen zu lebendiger, authentischer Kommunikation zu motivieren, die sich sowohl mit Alltagsthemen befasste, aber auch gesellschaftlich-relevante Fragestellungen aufgriff (siehe Schülerbericht).
Erstmalig waren die Muttersprachler, die eigentlich in Berlin wohnen, während ihres Aufenthaltes in Bielefeld in Gastfamilien untergebracht – für beide Seiten eine gewinnbringende Sache. Ein großer Dank an dieser Stelle noch einmal an die Familien Bobbert, Hoene, Reinhold und Uffmann!

Annette May, 09.12.19

native speakerv.l.n.r.: Greg, Holly, Linda, Rebecca, George

Das Native Speaker Projekt

Ich finde, dass das Native Speaker Projekt ein großer Erfolg war, weil wir den ganzen Tag durchgehend Englisch miteinander gesprochen haben – anders als im Englischunterricht, wo man einmal drankommt und höchstens mal einen Satz sagen kann.
Ich fand es auch cool, dass wir mit den Parallelklassen gemischt waren haben, weil man so auch neue Kontakte knüpfen konnte.
Meine Gruppenleiterin Holly war super freundlich und hat mit uns lustige Spiele gespielt, bei denen es darauf ankam, Englisch in natürlichen Situationen zu sprechen.
Wir haben außerdem Übungen gemacht, wo man sein Selbstbewusstsein vor der Gruppe zeigen musste, was ich sehr hilfreich fand.
Im Großen und Ganzen finde ich das Native Speaker Projekt sehr spannend und gewinnbringend.

Alizé Kalirad, OIIIa

The native speaker project 
 
The native speaker project was a great experience. We learned to speak confidently and became less uncertain about the correctness of the sentences. After a while we realized were right in the “English flow”. We also helped each other, if we forgot vocabulary.

In the group of Holly we started the day with a few games, we played for example “celebrity head”: 3 volunteers have to go outside and the others have to think of celebrities. When the volunteers come back inside they aren’t allowed to know these celebrities but want to find out, who they are. So they start asking questions. It has always been a lot of fun and helped us to feel less insecure, because we just started talking.

We also played a few debating games to practice debating. I personally think that they were very interesting. A few games were also about standing in front of a group of people and speaking confidently, we learned how to present ourselves while making a speech, for example. 
In the ‘big’, final debate we discussed about the claim: “Social media is harming relationships”, which I really liked because it is a current and very important topic. It was very funny and an important experience. 
Rebecca’s group in their final debate
All in all it has been a great project !! 

Luisa Wilisch, OIIIa

native speaker 2Rebecca’s group in their  final debate

Einen „native Speaker“ während des „Native Speaker Projekts“ bei uns zu Hause aufnehmen? Immer wieder gerne!

Als Frau May uns ansprach, ob wir bereit wären, für drei Nächte einen englischsprachigen Mitarbeiter des Projektes bei uns aufzunehmen, war die gesamte Familie sofort einverstanden. So konnten wir drei Tage lang unser Englisch bei gemeinsamen Mahlzeiten oder einfach so zwischendurch ein bisschen benutzen. Da keins unserer Kinder im Moment im 9. Jahrgang ist und deshalb auch nicht an dem Projekt in der Schule teilnahm, war es hier zu Hause auch ein ganz geschützter Rahmen, sein Englisch einfach auszuprobieren. Selbst unser jüngstes Kind, das noch die Grundschule besucht, traute sich, einzelne Wörter auf Englisch zu sagen. Und es war selbst überrascht, wie viel es von dem verstehen konnte, was Rebecca sagte. Rebecca war sehr unkompliziert und sympathisch. Sie hat sich bemüht, mit jedem einzelnen aus der Familie ins Gespräch zu kommen. Einfach klasse! Die Zeit ging eigentlich viel zu schnell herum.
Ich kann es nur empfehlen, Gastfamilie für drei Tage zu sein! Wir würden es jederzeit wieder gerne sein.

Familie Hoene

Die 41. Landes-Russischolympiade wurde vom nordrhein-westfälischen Russisch-lehrerverband bereits zum zweiten Mal am Gymnasium Beverungen veranstaltet. Vom Ratsgymnasium waren dieses Jahr drei Schülerinnen und Schüler aus den Russisch-Zentralkursen der Oberstufe angereist, um sich der Konkurrenz zu stellen.

An der Eröffnungsfeier nahmen Russisch-Dezernent Peter Jigalin von der Bezirksregierung Düsseldorf und der stellvertretende russische Generalkonsul Valerij Sidorov teil. Schulministerin Yvonne Gebauer hatte eine Video-Grußbotschaft geschickt, in der sie mit den Worten „Russisch ist keine leichte Sprache, ihr Erlernen zahlt sich aber aus.“ die Bedeutung des Faches unterstrich.

Knapp 300 Schülerinnen und Schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen beteiligten sich an den Wettbewerben. Während im Kreativ-Wettbewerb unterschiedliche Aufführungen in russischer Sprache dargeboten und von einer Jury bewertet wurden, mussten sich die Kandidaten im Sprachwettbewerb – darunter auch die drei vom Rats – einer anspruchsvollen Einzelprüfung unterziehen. Dabei errang Julia Schierbaum aus der Q1 in ihrer Kategorie (Niveau C1 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen) einen hervorragenden 1. Platz und erhielt zudem noch den Sonderpreis – eine Einladung zu einem Schnuppertag insLandesspracheninstitut nach Bochum.

Russisch

Julia Schierbaum (Q1), Katharina Machleid (EF), Alexander Rudjaka (Q1)

A. May, 03.12.19

„Ohne Moos nix los!“ – Dieser Aussage gingen ökologisch begeisterte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5, 6 und 7 beim landesweiten bio-logisch! Wettbewerb im Frühjahr 2019 auf den Grund. Sie sammelten unterschiedliche Moosarten, sie experimentierten, protokollierten und recherchierten als junge Forscher und Forscherinnen zum Aufbau der Moospflänzchen, zur besonderen Wasserspeicherkapazität von Moospolstern und zu Lebewesen, die in den Moospolstern leben. Dabei wurden Asseln im wahrsten Sinne des Wortes besonders unter die Lupe genommen.
Nach Auswertung aller 3600 Teilnehmer aus NRW wurden zwei Schülerinnen als Landessiegerinnen für ihre herausragenden Leistungen zur Teilnahme an der Schülerakademie „bio-logisch!“ in Bochum (3.- 6. 11. 2019) eingeladen. Die Schülerinnen erhielten während der Akademietage einzigartige Einblicke in verschiedene Bereiche der Biologie und weiterer Naturwissenschaften. So wurde z.B. das Deutsche Bergbau-Museum Bochum besucht, im Alfried-Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum ging es um das Projekt „Das blaue Wunder“ – Zusammensetzung und Eigenschaften des Lavendelöls standen dabei im Vordergrund. Darüber hinaus nahmen die Siegerinnen an einer Planetariumsshow teil und wurden in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen in faszinierende Welten unterschiedlicher Kontinente entführt. Insgesamt ein sehr vielfältiges und spannendes Programm.
Zur offiziellen Feierstunde am 6. November 2019 mit der Ehrung der Landesbesten wurde sogar noch eine weitere Schülerin ins Zeiss-Planetarium nach Bochum eingeladen.

Drei weitere Schülerinnen durften als Belohnung für ihr besonderes Engagement am 21.11. einen Tag im Biologiezentrum Gut Bustedt in Hiddenhausen verbringen.
Thematisch drehte sich hierbei alles um unterschiedliche heimische Vögel und ihre typischen
Lebensweisen. Dabei fanden sie zum Beispiel heraus, was einen Höhlenbrüter ausmacht.
Wie der Name schon sagt, brauchen Vögel wie der Kleiber oder die Kohlmeise eine Höhle, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Allerdings wird – wie beim Menschen auch – der Wohnraum für gefiederte »Mieter« mitunter mal knapp. Deshalb haben die Teilnehmerinnen während des aufregenden Aktionstages unter anderem Nistkästen gebaut. „Erst haben wir das Holz abgeschliffen und dann haben wir den Kasten zusammengenagelt“, erklären die Schülerinnen.

Als Biologielehrerin freue ich mich sehr über die Leistungen meiner Schülerinnen und gratuliere allen ganz herzlich zu ihrem tollen Erfolg, denn die Aufgaben wurden weitgehend zusätzlich zum Biologieunterricht von den Schülerinnen eigenständig und eigenverantwortlich bearbeitet. „Das waren interessante Aufgaben und die Akademietage haben total viel Spaß gemacht“, erinnert sich eine Schülerin immer noch ganz begeistert.

Das Foto zeigt die stolzen Landessiegerinnen Luzie Kießling (jetzige 7b), Judtih Miele und Lena Hillebrand (jetzige 6a) und die Regionalsiegerinnen Anni Brewitt, Alessa Diestelmeier und Anna Lechner (alle auch aus der jetzigen 6a).

biologisch2

A. Meier, 25.11.19

Das Lernen mit digitalen Medien soll in allen Fächern und Schulstufen verankert werden. Die Grundlage dafür bietet der Medienkompetenzrahmen NRW. Dabei geht es einerseits um die Teilhabe an den Chancen der digitalen Gesellschaft, andererseits um die Unterstützung des fachlichen und individuellen Lernens mithilfe von Medien.

Die Entwicklung und nachhaltige Integration eines Medienkonzeptes ist eine komplexe – in einem längeren Prozess zu sehende – Aufgabe, bei der viele Aspekte (nicht nur die IT-Ausstattung) zu berücksichtigen sind. Gelingen kann sie nur Schritt für Schritt und gemeinsam – mit Eltern, Schülern und Lehrern.
Eine schulinterne – durchweg praxisorientierte – Lehrerfortbildung am 25.09.2019 umfasste vier Module:

  • Digitale Bücher und Plakate erstellen
  • Tablets in Lehrerhand
  • Kollaboratives/Gemeinsames Arbeiten mit digitalen Medien
  • Lernen bewegt - Videos im Unterricht erstellen.

Im Vordergrund stand das Kennenlernen der Einsatzmöglichkeiten von Tablet & Co im Unterricht unter Anwendung diverser Apps und Tools – mit der professionellen Unterstützung aus den Medienberatungen OWL.

Im März 2020 wird ein Pädagogischer Tag mit Axel Krommer, Universität Erlangen-Nürnberg, folgen. Dann soll es darum gehen, das digitale Lernen unter Betrachtung der kulturhistorischen Entwicklungen in die aktuellen Diskussionen und in ein Gesamtkonzept über zeitgemäße Bildung einzuordnen.

Im Netzwerk Zukunftsschulen des Landes NRW stehen wir mit dem Hermann-Vöchting-Gymnasium Blomberg und den Gymnasien in Barntrup und in Horn-Bad Meinberg im regelmäßigen Austausch zum digitalen Lernen.

H. Biermann, 15.11.19