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Alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 besuchten mit ihren Religionslehrkräften Frau Lamprecht, Frau Liebisch, Frau Renzing, Frau Tenge und Herrn Dr. Biermann die Bielefelder Synagoge an der Detmolder Straße. In diesem Jahr fiel der im Schulcurriculum verankerte Besuch auf einen geschichtsträchtigen Tag, den Holocaust-Gedenktag am 27. Januar. Dieses Datum ist bezogen auf den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs. Die Synagoge Beit Tikwa („Haus der Hoffnung“) an der Detmolder Straße ist die Heimat der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld. Das jüdische Gotteshaus entstand durch den Umbau der evangelischen Paul-Gerhardt-Kirche im Jahr 2008. Im Unterricht hatten die Schülerinnen und Schüler wichtige Fragen für die Erkundung der Synagoge und des Gemeindelebens gesammelt.

R. Tenge, 27.01.2020

                Synagoge 1   Synagoge 2

An den folgenden Terminen sind Anmeldungen möglich:

  • Mittwoch, 19.02.2020, von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr
  • Donnerstag, 20.02.2020, von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
  • Freitag, 21.02.2020, von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Anmeldung für die Klasse 5

Bei der Anmeldung für die Klasse 5 im Schulbüro des Ratsgymnasiums sind von den Erziehungsberechtigten folgende Unterlagen vorzulegen:

  • der Anmeldeschein für die Sekundarstufe I
  • das letzte Halbjahreszeugnis (im Original)
  • die Übergangsempfehlung für die Schulform, die für die weitere schulische Förderung des Kindes am besten geeignet erscheint
  • die Geburtsurkunde des Kindes

Anmeldung für die Jahrgangsstufe 10

Bei der Anmeldung für die Jahrgangsstufe 10 im Schulbüro des Ratsgymnasiums sind folgende Unterlagen vorzulegen:

  • das letzte Halbjahreszeugnis (im Original)
  • die Geburtsurkunde

Patientinnen und Patienten des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) im Johannesstift erwartet in der Adventszeit eine besondere Ausstellung: Schülerinnen und Schüler des Bielefelder Ratsgymnasiums haben 25 Bilder von Engeln gestaltet, die im Krankenhaus an unterschiedlichen Orten und Stationen zu sehen sind.

Engel 1Dieser Engel der Ausstellung steht in der Adventszeit auf dem Altar der Kapelle im Johannesstift.

Dabei war die Fragestellung im Religionsunterricht: „Wer ist für mich ein Engel?“ Und darauf geben die 7-Klässler in ihren Arbeiten direkt ihre Antworten: Von der Mutter, der besten Freundin bis zu der Frau, die in der Bäckerei mit einigen Cents ausgeholfen hat. „Die Schüler haben erarbeitet, dass wir alle Engel füreinander sein können“, erklärt Lehrerin Romy Tenge.

In der Bibel lautet die zentrale Botschaft der Engel „Fürchtet Euch nicht!“ – und das gibt auch den Patientinnen und Patienten wichtigen Halt in der Zeit ihres Krankenhausaufenthalts.

Das adventliche Angebot, initiiert von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Krankenhaus-Seelsorge, umfasst für die Patientinnen und Patienten im Johannesstift außerdem Gottesdienste, Konzerte und ein Waffelcafé.

Engel 2Die Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums mit ihrer Lehrerin Romy Tenge und den Krankenhausseelsorgern Anke Wienhues, Sigrun Potthoff und Philipp Katzmann.

Pressemitteilung des Evangelischen Klinikums Bethel, 06.12.19

 

Engel 3

NW 17.12.19

Engel 4

 

Bereits zum vierten Mal fand in diesem Jahr vom 7. bis zum 9.10. am Ratsgymnasium für die Schüler der 9. Klassen das Native-Speaker Projekt statt, bei dem die Schüler in kleinen Gruppen ausschließlich mit englischsprachigen Muttersprachlern arbeiteten. Mit der Kombination aus interaktivem Sprachtraining und abwechslungs-reichen Projektarbeiten soll so die Begeisterung der Schüler für die Fremdsprache aktiv gefördert werden.
Die Projekttage sind in der Planung so angelegt, dass sie zeitgleich mit der jährlichen Schüleraustauschfahrt nach Abingdon/England stattfinden, an der in diesem Jahr 30 Neuntklässler teilnehmen konnten. Somit hatten auch in diesem Jahr alle Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangsstufe die Chance zu authentischer englischsprachiger Kommunikation im schulischen Rahmen.
Die fünf Muttersprachler von Interact English Linda, Rebecca, Holly, George und Greg schafften es, die Schüler in ihren Gruppen zu lebendiger, authentischer Kommunikation zu motivieren, die sich sowohl mit Alltagsthemen befasste, aber auch gesellschaftlich-relevante Fragestellungen aufgriff (siehe Schülerbericht).
Erstmalig waren die Muttersprachler, die eigentlich in Berlin wohnen, während ihres Aufenthaltes in Bielefeld in Gastfamilien untergebracht – für beide Seiten eine gewinnbringende Sache. Ein großer Dank an dieser Stelle noch einmal an die Familien Bobbert, Hoene, Reinhold und Uffmann!

Annette May, 09.12.19

native speakerv.l.n.r.: Greg, Holly, Linda, Rebecca, George

Das Native Speaker Projekt

Ich finde, dass das Native Speaker Projekt ein großer Erfolg war, weil wir den ganzen Tag durchgehend Englisch miteinander gesprochen haben – anders als im Englischunterricht, wo man einmal drankommt und höchstens mal einen Satz sagen kann.
Ich fand es auch cool, dass wir mit den Parallelklassen gemischt waren haben, weil man so auch neue Kontakte knüpfen konnte.
Meine Gruppenleiterin Holly war super freundlich und hat mit uns lustige Spiele gespielt, bei denen es darauf ankam, Englisch in natürlichen Situationen zu sprechen.
Wir haben außerdem Übungen gemacht, wo man sein Selbstbewusstsein vor der Gruppe zeigen musste, was ich sehr hilfreich fand.
Im Großen und Ganzen finde ich das Native Speaker Projekt sehr spannend und gewinnbringend.

Alizé Kalirad, OIIIa

The native speaker project 
 
The native speaker project was a great experience. We learned to speak confidently and became less uncertain about the correctness of the sentences. After a while we realized were right in the “English flow”. We also helped each other, if we forgot vocabulary.

In the group of Holly we started the day with a few games, we played for example “celebrity head”: 3 volunteers have to go outside and the others have to think of celebrities. When the volunteers come back inside they aren’t allowed to know these celebrities but want to find out, who they are. So they start asking questions. It has always been a lot of fun and helped us to feel less insecure, because we just started talking.

We also played a few debating games to practice debating. I personally think that they were very interesting. A few games were also about standing in front of a group of people and speaking confidently, we learned how to present ourselves while making a speech, for example. 
In the ‘big’, final debate we discussed about the claim: “Social media is harming relationships”, which I really liked because it is a current and very important topic. It was very funny and an important experience. 
Rebecca’s group in their final debate
All in all it has been a great project !! 

Luisa Wilisch, OIIIa

native speaker 2Rebecca’s group in their  final debate

Einen „native Speaker“ während des „Native Speaker Projekts“ bei uns zu Hause aufnehmen? Immer wieder gerne!

Als Frau May uns ansprach, ob wir bereit wären, für drei Nächte einen englischsprachigen Mitarbeiter des Projektes bei uns aufzunehmen, war die gesamte Familie sofort einverstanden. So konnten wir drei Tage lang unser Englisch bei gemeinsamen Mahlzeiten oder einfach so zwischendurch ein bisschen benutzen. Da keins unserer Kinder im Moment im 9. Jahrgang ist und deshalb auch nicht an dem Projekt in der Schule teilnahm, war es hier zu Hause auch ein ganz geschützter Rahmen, sein Englisch einfach auszuprobieren. Selbst unser jüngstes Kind, das noch die Grundschule besucht, traute sich, einzelne Wörter auf Englisch zu sagen. Und es war selbst überrascht, wie viel es von dem verstehen konnte, was Rebecca sagte. Rebecca war sehr unkompliziert und sympathisch. Sie hat sich bemüht, mit jedem einzelnen aus der Familie ins Gespräch zu kommen. Einfach klasse! Die Zeit ging eigentlich viel zu schnell herum.
Ich kann es nur empfehlen, Gastfamilie für drei Tage zu sein! Wir würden es jederzeit wieder gerne sein.

Familie Hoene