Nebelswall 1 - 33602 Bielefeld
0521 - 51 23 94

Engagierte Läuferinnen und Läufer errangen beim diesjährigen Oberseelauf am 4. Mai gute, sehr gute und unvergesslich gute Plätze auf der 2,8 km langen Strecke um den See.
Clemens Erdmann konnte seinen eigenen Streckenrekord von 2017 von 8:06 Minuten unterbieten und erreichte mit 7:53 min. einen neuen Streckenrekord. Ein Rekord, der nach Aussage seines Trainers sicher noch längere Zeit Geltung behält. Wir sollten auch bei den deutschen Meisterschaften auf ihn achten.
Weitere gute Ergebnisse errangen in der Altersklasse M 17 die Läufer Tim Kröger mit 9:28 (6. Platz) und Elias Denzel-Lantada mit 9:54min. (8. Platz).
Die Mädchen der Altersklasse W 13 errangen in der Mannschaft den 1. Platz mit 37:37 Minuten. Hierbei war Maya Sohrmann schnellste Läuferin ihres Jahrgangs mit 11:24 Minuten und bekam auch den 1. Platz in der Einzelwertung.
In der Altersgruppe W 14 erreichte Ellen Kröger einen 3. Platz mit 12: 08 min.
Herzlichen Glückwunsch an das ganze Team!

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oberseelauf 1   oberseelauf 2

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I. Echterhoff, Mai 2018

 


                                            

Die „Agenda 2030“ und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

filmwettbewerb agenda 2030

Quelle: https://mbem.nrw/de/pressemitteilung/landesregierung-zeichnet-acht-schulen-aus-nordrhein-westfalen-beim-filmwettbewerb

Die „Agenda 2030“, das der nachhaltigen Entwicklung verpflichtete Leitbild der Vereinten Nationen, stand bereits im Zentrum des internationalen UNESCO-Projekttags am Ratsgymnasium am 24. April 2018.
Staatskanzlei und Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen hatten im Oktober 2017 auch einen Filmwettbewerb zur „Agenda 2030“ ausgelobt. In diesem Rahmen war das Ratsgymnasium als mitarbeitende UNESCO-Projektschule aufgerufen, sich intensiv mit einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung zu beschäftigen. Jeder teilnehmenden Schule wurde ein einzelnes Entwicklungsziel zugelost, zu dem die Schüler einen Kurzfilm produzieren sollten; das Ratsgymnasium erhielt Ziel Nr. 5, „Geschlechtergleichheit“.
Diese Aufgabe hat die Schülervertretung (Mitwirkende: Stella Adler, Vincent Balz, David Bauer, Anna Frink, Anna Klein, David Renz und Tom Osterwald) in Betreuung von Herrn Magofsky übernommen.
Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen, überreichte am 15. Mai 2018 die Preise und Urkunden bei einer Feierstunde in der Düsseldorfer Staatskanzlei an die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte (hier: das Gruppenfoto mit allen ausgezeichneten Schulen; vom Ratsgymnasium vor Ort: Stella Adler, Anna Klein, Benjamin Magofsky)

Der Film kann auch auf dem neuen youtube-Kanal der SV gesehen werden: https://www.youtube.com/watch?v=FItJ8Euq1qg

s. zu weiteren Informationen die Internetseite des Ministeriums: https://mbem.nrw/de/unesco-filmwettbewerb

Magofsky, 30.05.18

 

filmwettbewerb

NW, 16.05.18

Impressionen des diesjährigen Unfallpräventionsprojekt

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Parkour mit Rauschbrillen-Garten: Hier wird Trunkenheit oder Drogenkonsum mit seinen Auswirkungen auf die Koordination simuliert.

 unfallpraevention 2

Die Verkehrswacht mit den Großgeräten ermöglicht simuliertes Fahren und Überschlagen.

unfallpraevention 3

Überschlagssimulator: Es wird erklärt, wie man sich im Falle eines Unfalls aus dem auf dem Dach liegenden Auto befreit.

unfallpraevention 4      unfallpraevention 5

Wiederbelebungsübung mit Instruktoren der Schulsanitäter nach „staying alive“

 

Am Montag, dem 04.06.18, findet in der Aula um 16 Uhr ein Gesprächskonzert mit dem Abiturienten Rouven Gotthardt im RAhmen einer besonderen Lernleistung (5. Abiturfach) statt. Unter dem thematischen Aspekt "Die Sonatenhauptsatzform in der klassischen Klaviersonate am Beispiel Mozarts" werden Werke des berühmten Salzburger Komponisten gespielt und erläutert.

Gerwin, 30.05.18

Schüler und Schülerinnen des Ratsgymnasiums und des Gymnasiums am Waldhof besuchen das CERN

Vom großen Teilchenbeschleuniger am CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung, in der Schweiz hat so gut wie jeder schon einmal gehört. Aber diesen Ort wirklich zu besuchen und mit Wissenschaftlern am CERN über ihre Arbeit zu sprechen ist eine einmalige Chance und, das wissen wir spätestens seit der Serie "The Big Bang Theory", der Traum eines jeden Physikers.

Diese großartige Möglichkeit bot sich am 30. April 40 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe, einschließlich des Physik LKs der Q1. Begleitet von Herrn Bormann und Frau Schulte konnten die Schüler und Schülerinnen einige Stunden am CERN verbringen und durch Vorträge, geführte Besichtigungen und Ausstellungen einen völlig neuen Eindruck davon gewinnen, wie moderne physikalische (Grundlagen-)Forschung betrieben wird.

Kernstück des CERNs ist der Large Hydron Collider, der mit einem Umfang von knapp 27 km den größten der insgesamt fünf Kreisbesschleuniger darstellt. An diesem werden zurzeit sieben Experimente durchgeführt, die Größten von ihnen sind ATLAS und CMS. ATLAS besteht in einem riesigen Detektor, durch den bei Zusammenstößen von stark beschleunigten Teilchen Extra-Dimensionen, Dunkle Materie und weitere Grundlangen für unser Verständnis des Universums erforscht werden. Erst am 4. Juli 2012 wurde durch ATLAS eine Theorie bestätigt, die schon seit den 1960er Jahren existierte: Die Entdeckung des Higgs-Bosons. Dieses nach dem britischen Physiker Peter Higgs benannte Teilchen ergänzt heute das Standardmodell der Physik so, dass erklärt werden kann, warum alles um uns herum überhaupt eine Masse hat.

Aber auch kleinere Experimente, die der Öffentlichkeit weniger bekannt sind, finden am CERN statt. So stehen beispielsweise in einer Halle, in der eigentlich supraleitende Kabel "trainiert" werden, zwei Metallcontainer, in denen die Wissenschaftler des CERNs auf die Bildung von Axionen hoffen, was einen erheblichen Fortschritt für die Erforschung der Dunklen Materie bedeuten würde: Das Experiment OSQAR. "In fünf Jahren gibt es für dieses Experiment entweder den Nobelpreis, oder alle haben es vergessen", scherzte eine Wissenschaftlerin des CERN.

Am Ende des Tages konnten alle etwas mitnehmen: Ein umfangreiches Verständnis für die Funktionsweise der Teilchenbeschleuniger, einen Überblick über die vielen Experimente, einen Eindruck von der Arbeit eines Wissenschaftlers am CERN.

Die Chance, dass im nächsten Jahr weiteren 40 Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit eröffnet wird, einen Blick auf das größte Experiment der Welt zu werfen ist nicht sehr groß, da  schon für den diesjährigen Besuch eine Vorlaufzeit von über einem Jahr benötigt wurde.

cern gruppe

 

Die Teilnehmer der Fahrt von 30.04.2018